Meine Kamera und ich …

Ich war und bin überzeugter Nikon-Fan! Ich selbst habe dafür im wahrsten Sinne der Wortbedeutung jedoch den Begriff „Nikon-Fuzzi“ verwendet, denn es ist eine subjektive Entscheidung, die viele objektive, aber eben auch viele subjektive Gründe hat und die man nicht zu ernst nehmen muss.

Die Begeisterung begann mit dem Film „Under Fire“ aus dem Jahr 1983, mit einem genialen Nick Nolte und einer Nikon F2 in den Hauptrollen. Das ultimative Geräusch des Auslösers und das Klicken des Spiegels waren dabei entscheidende Faktoren! Sicher kein sehr tiefgründiges, aber bis heute anhaltendes akustisches Erlebnis!

Foto: IMDb

Aus diesem Grund kam für mich eigentlich nie etwas anderes als eine Kamera von Nikon in Betracht. Natürlich konnte ich mir damals keine kaufen, sodass mich zunächst eine EXA, später Samsung, hp und sogar Canon (dafür komme ich wahrscheinlich in die Hölle 😉) begleiteten.

Die erste Nikon war dann eine D50 gefolgt von der Nachfolgerin D5300. Die intuitive Bedienung und robuste Handlichkeit in Kombination mit hochwertiger Technik waren die Basis für tolle Fotos.

Der Nachteil aller Spiegelreflexkameras ist das naturgemäß höhere Gewicht. So war ich immer wieder auf der Suche nach einer kompakteren Variante, die ich ohne Zögern auch im Alltag dabei haben kann.

Und dann habe ich SIE gesehen. Es war tatsächlich Liebe auf den ersten Blick! Meine Olympus OM-D E M5 Mark ll

Portrait vom 16. Februar 2020

Sie verbindet hochkarätige Technik mit wirklich außergewöhnlichem Design. Zudem ist sie wasserdicht und damit ideal für die Reise.

Ich weiß allerdings nicht, wer sich diesen Zungenbrecher als Namen ausgedacht hat, auch wenn in der Abfolge der Buchstaben und Zahlen im Kontext der Olympus-Kamera-Familien eine gewisse Logik erkennbar ist. Vielleicht klingt der Name im japanischen auch weniger sperrig, so etwas wie „Glänzende Sonne am Abendhimmel“ oder so. Keine Ahnung. Namen sind ja eigentlich auch völlig unwichtig in Bezug auf die betreffende Person oder den Gegenstand, denn den haben sich ja die Eltern, in diesem Fall die Olympus-Macher, ausgedacht.

Um es gleich hinterher zu schicken: nein, meine Kamera hat keinen Namen! Sie ist das einzige derartige Produkt im Haushalt und heißt deshalb schlicht: Olympus! Es stellt sich natürlich trotzdem die Frage, ob ich mich jetzt Olympionik nennen darf.

Als Objektiv verwende ich ein, ebenfalls wasserdichtes, Reise-Superzoom mit einer beeindruckenden kombinierten Brennweite von 14 bis 300 mm! Zum Vergleich: das entspricht einem analogen Kleinbild-Modell von 600 mm mit einem Gewicht von 2 Kilogramm!

Keine Sorge, ich werde bei den Texten weitgehend auf technischen Schnickschnack verzichten. Ich bin kein professioneller Fotograf, sondern fotografiere einfach gern. Ich möchte auch keinen Vergleich anstellen, weder in Bezug auf Technik, Bilder oder Aussagen, sondern einfach meine Beiträge als persönliches Statement präsentieren.

Ach so, wer bin eigentlich ICH? Vielleicht gibt es ja auch Blog-Reisende auf dieser Seite, die mich gar nicht kennen. Mein Name ist Alexander Bick. Ich bin im Zwillings-Hahn Juni 1969 geboren und lebe zusammen mit meiner Frau und 2 Katzen in Berlin- Friedrichshain. Als Arzt und angehender Psychotherapeut ist die Fotografie ein wunderbares Hobby, wobei die Prinzipien sich ähneln. Licht spielt eine wesentliche Rolle …

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