Prinzipienreiterei …

Wenn man fotografiert, möchte man natürlich schöne Fotos machen. Die Möglichkeiten der Technik sind grenzenlos, sodass man gar nicht mehr verreisen muss, um schöne Bilder zu produzieren.

Natürlich steckt schon die Kamera voller beeindruckender Assistenzsysteme, die einem helfen. Ich möchte beispielsweise den Bildstabilisator nicht missen, wenn ich versuche, mit maximaler Brennweite in 500 Meter Entfernung einen Falken beim Start zu fotografieren.

Trotzdem stellt sich die Frage, wie weit man bei der Jagd nach dem perfekten „Schuss“ gehen möchte. Ich sehe meine Herausforderung in erster Linie darin, dass besondere reale Motiv zu finden und dann möglichst unverfälscht abzubilden. Dass man danach trotzdem die Möglichkeit hat, den Bild-Ausschnitt zu verändern und an Helligkeit und Kontrast zu regeln, steht außer Frage. Das gehört quasi zur digitalen Entwicklung des Fotos. Aber viel mehr macht mir persönlich keinen Spaß, sodass ich auf Bildbearbeitung weitgehend verzichte. Das ist keine Weltanschauung, sondern mein persönlicher Stil.

Noch ein Satz zum Urheberrecht: Ich freue mich, wenn anderen meine Fotos gefallen, sie diese mit Freude ansehen oder auch für persönliche Zwecke kopieren, bitte jedoch darum, die Urheberschaft zu respektieren.

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